Der Grenzübertritt zwischen der Türkei und Griechenland ist unkompliziert und geht ganz flott, ohne Visum. Wir sind wieder in der EU.
Olympus, die Heimat der Götter
Eines unserer ersten Ziele in Griechenland ist das Bergmassiv des Olympus. Auf dem Weg dorthin zeigt sich der Olymp eindrucksvoll und sogar frisch verschneit.
Im Kloster des Hl. Dionysos
Bei der Weiterfahrt auf schmalen Bergstraßen kommen wir an das Kloster des Hl. Dionysos. Es ist ein ganz abgelegenes Kloster. Mit so einem schönen Bauwerk haben wir in dieser einsamen Gegend nicht gerechnet.
Die Klöster von Meteora
Diese Klöster sind wirklich einen Besuch wert. Sie liegen exponent auf Felsenspitzen und sind alle irgendwie zugänglich, früher z.B. über Strickleitern oder durch eine Kletterpartie, später dann über in den Fels gehauene Stufen. Wir besuchen das Kloster Varlaam, staunen über die prächtige Ausstattung und überlegen, wie aufwändig der Transport von den Baumaterialien gewesen sein muss. Faszinierend für uns ist die Lage dieser Klöster mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund.
Ein Abstecher über die Berge nach Arta
Weiter nach Süden fahren wir durch die griechische Bergwelt und kommen in die kleine Stadt Arta. Es gibt noch eine alte Brücke, die wir als Fußgänger benutzen können. Sie ist völlig intakt, nicht marode!
Wir erreichen den Peloponnes
Die Halbinsel Peloponnes ist über diese Brücke erreichbar. Es ist ein tolles Bauwerk und fühlt sich für uns gut an, einfach und bequem darüber zu fahren und schon sind wir in der Stadt Patras.
Wir machen Station in Olympia
Bei unserer Rundfahrt durch Griechenland darf ein Besuch der antiken Stätte Olympia nicht fehlen, liegen doch hier die Anfänge der Olympischen Spiele der Neuzeit. Wir versuchen uns auf der olympischen 600 Fuß Distanz im alten Stadion. Es gefällt uns, dass dieses Olympia sehr offen für die Besucher angelegt ist und wir die weitläufige Anlage genießen können.

An dieser historischen Stelle wird das olympische Feuer entzündet und im Fackellauf zu den Olympischen Spielen getragen, übrigens erst seit 1936. Das ist eine schöne Idee, um den Zusammenhang zwischen dem antiken Olympia und den heutigen Olympiaden zu bestätigen.
Im Museum zur Geschichte der Olympischen Spiele informieren wir uns über die Entwicklung der Spiele und die Veränderungen. Ein nach wie vor aktuelles Thema im Sport.
Sparta
Wir sind der Meinung, dass auch Sparta eines unserer Ziele in Griechenland sein soll. Viel ist in der antiken Stätte, die gleich neben der heutigen Stadt liegt, nicht zu sehen, es sind ein Amphitheater und Überreste von weiteren alten Gebäuden. Die Lage allerdings auf dem Akropolis-Hügel inmitten von alten Olivenbäumen und Frühlingswiesen und mit den Schneebergen im Hintergrund ist fantastisch.
Astros, ein Tag am Meer
Mehr oder weniger zufällig kommen wir hier an die Küste. Es gefällt an diesem hübschen Flecken, und wir bleiben gleich einen Tag. Uns gefallen immer wieder die Schneeberge im Hintergrund.
Korinthos
Der Kanal von Korinth ist ein imposantes Bauwerk aus dem 19.Jahrhundert. Er wurde von Ungarn erbaut und ist heute noch als Wasserstraße genutzt. Bei genauerem Hinsehen erkennt ihr über dem Frachter einen Bungie Jumper, der hier seinen Nervenkitzel findet.
Athen und die Akropolis

Bei einem Abstecher in die Hauptstadt Athen ist es ein Muss, die Akropolis zu bestaunen und zu fotografieren.
Delphi
Der Ort Delphi und die archäologische Stätte liegen mitten in den Bergen. Vom großen Tempel des griechischen Gottes Apollon stehen noch ein paar mächtige Säulen, das Orakel von Delphi, das dort wohnen soll, können wir nicht befragen, es ist nicht daheim und das Schatzhaus ist leer.
Im dazugehörigen Museum sind viele Fundstücke ausgestellt. Die Sphinx von Delphi ist eine gut erhaltene , große Skulptur, der fein gearbeitete Goldschmuck ist ein Werk der damaligen Goldschmiede und die Darstellung von Göttern und Menschen ist sehenswerte, hohe Kunst.
Euböa
Euböa ist eine der vielen griechischen Inseln, wir statten Euböa einen Besuch ab. Bei herrlichem Wetter und Blick auf die schneebedeckten Berge genießen wir die Überfahrt mit der Fähre. Bei sommerlichen Temperaturen lockt das Wasser sicherlich zum Baden, zur Zeit - wir heizen jede Nacht unser Wohnmobil - jedoch nicht. Zu sehen gibt es aber genug, wie diese hübsche griechisch-orthodoxe Kirche.

Und zu guten Letzt haben wir zufällig ein Hinweisschild zu einem über 2000 Jahre alten Olivenbaum gesehen. Das ist ein wirklich prächtiger Baum, dem ein schönes Plätzchen geschaffen wurde.
Zurück auf dem Festland führt unsere Weiterreise Richtung Thessaloniki.
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